Veröffentlichungen

Axel Müller: AmoKoma

 „Ich sing für die Verrückten,/die seitlich Umgeknickten/die eines Tags nach vorne fallen/und unbemerkt von allen/an ihrem Tisch in Küchen sitzen/und keiner Weltanschauung nützen/die tagelang durch Städte streifen/und die Geschichte nicht begreifen...“ - so Hanns Dieter Hüsch 1969 in 'Für wen ich singe'. Man kann sich an solche Menschen erinnert fühlen, deren Psychogramm in 'AmoKomA' mal in prägnant-präziser, dann wortgirlandenhafter, immer pointierter Weise 'zur Sprache kommt'. Amokneigung und komatöses Delirium 'Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung' (Grabbe) begegnen sich.

Kristin Wolz: ... und dann war da Chiara

Eine kurze Begegnung in Assisi stellt Klaras Leben unerwartet infrage. Die Geschichte der heiligen Chiara lässt sie nicht mehr los. Je tiefer sie sich mit Chiara und ihrem eigenen Lebensweg beschäftigt, desto klarer spürt Klara, dass ihr bisheriges Leben sie nicht mehr trägt. Mutig löst sie sich von alten Erwartungen und findet als Gast in einem franziskanischen Frauenkloster etwas, womit sie nicht gerechnet hat.

Andreas Haller: Lonesame George

Tom, ein Schildkrötenjunge, erlebt auf der Insel Fernandina mit seinen Geschwistern viele Abenteuer und lauscht gerne den Geschichten seiner Mutter über die alte Schildkröte Lonesome George, die früher auf der Insel gelebt hatte. Als ein Vulkan ausbricht, muss Tom mit seiner Familie von der Insel fliehen. Mit Hilfe der magischen Riesenschildkröte Lonesome George, die nur Tom sehen und hören kann, finden Tom und sein Vater nach einer abenteuerlichen Odyssee Zuflucht auf einer Nachbarinsel. Die Rettung seiner Mutter und seiner Geschwister, die auf Fernandina in einer Höhle gefangen sind, gelingt ebenfalls mit Hilfe der magischen Kräfte von Lonesome George. Aber auch Toms Vater hat an der Rettung großen Anteil. Am Ende hat Tom ihn besser kennengelernt und ist stolz auf ihn. 

Helmut Blepp: Erinnerungen im Kartenhaus 

 Blepps „Alltags- und Gebrauchsgedichte“ verleihen unterschiedlichen Menschen eine Stimme, die in beiläufigen Beobachtungen, episodischen Erinnerungen und lakonischen Selbstbetrachtungen ihr Leben reflektieren. Oft sind es Gescheiterte, die mit Entscheidungen hadern, persönliche Verluste beklagen und um Perspektiven ringen. Aber immer wieder blitzt zwischen den Zeilen auch ein Funken Hoffnung auf, der fürs Weitermachen sorgt. 

Kira Schmitz: Ausgedengd unn Uffgeschnabbd

 Aus Liebe zu meiner Geburts- und Heimatstadt entstand dieses Buch in Mannemer Mundart mit Gedichten - mal heiter, mal besinnlich, auch Satire und Interessantes aus und über Mannheim.
Die Abschnitte entsprechen den 20 Buchstaben der Mannheimer Quadrate, dazwischen befindet sich jeweils eine Seite mit Fotos aus der entsprechenden Quadrate-Reihe.