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Mannheimer Feuergriffel 2023: drei Nominierungen

Der Mannheimer Feuergriffel ist das einzige deutsche Stadtschreiberstipendium für Kinder- und Jugendliteratur. Der Preis wird alle zwei Jahre von der Stadtbibliothek Mannheim organisiert und durch eine unabhängige Jury vergeben.
Aus 30 Bewerber*innen hat die Jury eine Kandidatin und zwei Kandidaten für den diesjährigen Feuergriffel ausgewählt.

Zu den Nominierten gehört die Theaterautorin Katja Hensel, die sich mit der Idee zur „Stadt der Kinder“ beworben hat, einem Kinderroman über Kinder, die beschließen eine eigene Stadt zu gründen. Die Jury überzeugte die hochmoralische Perspektive der Kinder auf die Erwachsenenwelt und der pointierte Schreibstil.
Ebenfalls um einen Theaterautor handelt es sich bei Henner Kallmeyer, dessen Jugendroman-Idee den Titel „Mein Sommer am Volksempfänger“ trägt. Die kühne Idee einer Aufarbeitung des Nationalsozialismus über einen Rollentausch zu gestalten, hat die Jury ebenso überzeugt wie der stilistisch ausgefeilte Text.
Und Jan Wehn, ein Journalist und Sachbuchautor, überzeugte mit der Idee zum Kinderroman „Fynn, Juna, Oma Gerda und die popelbetriebene Zeitmaschine“. Der Text versucht über das Motiv der Zeitmaschine das Thema Demenz für Kinder verständlich zu machen.
(website der Stadtbibliothek Mannheim)

Zum Preis gehören ein dreimonatiger Aufenthalt in einer Wohnung im Turm der Alten Feuerwache und Lebenshaltungskosten in Höhe von 3000 €, ein Preisgeld von 3000 € und weitere 3000 € bei Veröffentlichung des beim Aufenthalt in Mannheim entstandenen Werks.

Die bisherigen Preisträger*innen waren: