Alexander Rajcsányi
   
 
    Alexander Rajcsányi  (sprich: Reutschani)
  • Geb. 1952 in Wertheim/Main; 1972 Abitur am Wirtschaftsgymnasium Wertheim; seit 1976 wohnhaft in Sandhausen bei Heidelberg; verheiratet, ein Sohn.
  • Studium der Fächer Deutsch und Katholische Theologie für das Lehramt an Realschulen an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg; seit 1978 Realschullehrer in Walldorf/Baden.
  • 1978 erste Kurzgeschichte im „Konradsblatt“.
  • Intensive Beschäftigung mit Lyrik. 1983 erstes eigenes Gedicht in der „Rhein-Neckar-Zeitung“.
  • Lesebuchautor; Autor didaktisch-methodischer Bücher.
  • Seit 1989 Mitglied im Mannheimer Literatenzirkel „Die Räuber `77“.
  • Seit 1998: Schulbeauftragter der Erzdiözese Freiburg; Referent zum Thema „Umgang mit Texten im Religionsunterricht“ auf zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen.
  • Sommersemester 2001: Lehrauftrag an der PH Heidelberg im Fach Katholische Theologie.
    Veröffentlichungen:
  • Seit 1989 zahlreiche Veröffentlichungen von Gedichten und Prosatexten in Zeitungen, Zeitschriften, Kalendern, Anthologien und Lesebüchern, vor allem in der Heidelberger „Rhein-Neckar-Zeitung“. Öffentliche Lesungen – solo und gemeinsam mit Autorinnen und Autoren der „Räuber `77“.
  • Von 1987 bis 1993 Mitarbeit an der Lesebuchreihe „Leseland“, Ausgabe Süd, Metzler/Schroedel.
  • 1994/95: „Kreativer Umgang mit Gedichten und anderen Texten im Religionsunterricht – 3 Hefte in einer Reihe für Religionslehrer/innen beim Institut für Religionspädagogik (IRP) in Freiburg.
  • 1995: „Was zählt“ (Lyrik und Prosa, Zeichnungen von Albert Schaab, IRP; vergriffen).
  • 1998: „Kreativer Umgang mit Gedichten und anderen Texten im Religionsunterricht“, veränderte und erweiterte Buchauflage im Verlag Krapp & Gutknecht, Rot a. d. Rot.
  • März 1999: „Lyrik-Werkstatt“, (für Deutschlehrer) gemeinsam mit Rosemarie Fischer und Günter Krapp, Verlag Krapp&Gutknecht.
  • 2000: „In allen Zeiten Du - Seitensprünge aus dem Alltag“, (60 Gedichte, 2 Erzählungen) Verlag Kleine Schritte, Trier.
  • 2001: „In poetischen Versen den Zauber suchen - Lyrik erfassen, Lyrik beschreiben“, Verlag Krapp&Gutknecht.
  • März 2004: „Von dir und von mir“ (Arbeitstitel; Lyrik und Prosa, Verlag Kleine Schritte, Trier)
    Literaturpreise:
  • 1989: Preisträger beim Mannheimer Lyrikwettbewerb
  • 1999: Sieger Rhein-Neckar-Kreis beim Landeslyrikwettbewerb Baden-Württemberg
 
  Kontakt: alexander-raj(at)freenet.de

  Hier seine Bücher  
 

ISBN 3-923261-76-4    10 €

Die meisten Gedichte und Erzähltexte Rajcsányis (sprich: Reutschani) sind eine Aufforderung zum Seitensprung: Sie verführen die Leser dazu, aus dem Alltag auszubrechen und sich einzulassen auf Träume, Wünsche, Fragen und (verlorene) Werte. Es geht um Innehalten, um Standortbestimmung und Orientierung – und um mehr Verlässlichkeit in einer Welt, in der immer weniger Bestand hat.
Alexander Rajcsányi schreibt in modernen wie traditionellen Formen, mit harten und schönen Bildern. Seine Botschaften fordern zur Auseinandersetzung heraus, zu Widerspruch oder Zustimmung. Er spannt dabei einen weiten Bogen vom gesellschaftlichen Wandel bis hin zu Liebesgedichten.

 
 

Gemeinsame Klammer der Texte: das Ich und das Du, Gott und die Welt. Das ergibt bei Rajcsányi kein Konglomerat, sondern ein logisches Ganzes. Und es ist eine Verführung zum Seitensprung: zum Sprung zur Seite, der verkrustete Perspektiven aufbricht und Mut macht, neue Akzente im Leben zu setzen.

 

 

Aus Beobachtungen seiner Mitmenschen und aus der eigenen Bewegtheit sind die Gedichte und Prosatexte entstanden. Diese Texte sind interaktiv. Sie treten augenblicklich in einen Dialog mit ihren LeserInnen. Hier finden Menschen ihre Erfahrungen, Sehnsüchte und Hoffnungen, hier finden sie sich selbst. Mit all ihrer Leidenschaft und einfühlsamen Zartheit, mit ihrer Wut und Ratlosigkeit, aber auch mit augenzwinkerndem Humor.

 
 

Von dir und von mir lotet Beziehungen unterschiedlicher Art aus. Z. B. die Beziehung zum geliebten Menschen. Wie in einem Zauberspiegel schimmert durch das Alltagsgrau hindurch das Wunder, aber auch die Gefährdung und das Scheitern.
Oder die Beziehung zu einem so nahen und doch so unbegreiflichen Gott. Ihre Faszination ist in geläufigen Glaubensformeln oft nicht mehr faßbar. Oder die Beziehung zur Natur, in deren Abläufen Rajcsányi Chiffren für das menschliche Leben sieht. Und schließlich die Beziehung zwischen Groß und Klein, einem Gegensatz, in dem der Autor das Menschliche und Allzumenschliche in seinen vielfältigen Spielformen einfängt.