Elisabeth Jucker
  geboren und aufgewachsen in der Schweiz, wohnt in Mannheim. Nach der Ausbildung zur Fotografin und verschiedenen Auslandaufenthalten, arbeitete sie als Flugbegleiterin und ist heute in der Erwachsenenbildung tätig.
Sie ist Mitglied bei Pen Schweiz, Femscript, AdS (AutorInnen der Schweiz) und seit 1993 bei den Räubern 77.
Sie publizierte in Anthologien und Fachzeitschriften. 2000 erschien ihr erstes Buch „Gestern brennt“, 2003 folgte der Roman „Übers Meer“, beide bei Edition 8, Zürich.

Kontakt:  elbejucker(at)t-online.de
Die Bücher sind im Buchhandel erhältlich.
Mehr Informationen bei www.edition8.ch
  Übers Meer
Roman
208 Seiten, gebunden
Fadenheftung, Lesebändchen
€ 19.-
ISBN 3-85990-042-0
Edition 8, Zürich 2003
  Mit feinen Strichen zeichnet Elisabeth Jucker das Porträt zweier Frauen, Mutter und Tochter, und stellt zwei verschiedene Liebesgeschichten nebeneinander. Die Geschichte der Mutter ist zugleich ein Sittenbild der fünfziger Jahre und beschreibt die damaligen Lebensverhältnisse der schweizerischen Landbevölkerung. Als junge Frau träumt sie vom Ausbruch aus den beengenden Verhältnissen und folgt ihrem zukünftigen Ehemann Rolf, den sie kaum kennt, nach Brasilien. Die zweite Beziehungsgeschichte spielt in den siebziger Jahren. Christine, die Tochter, beginnt ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Es entwickelt sich eine ziellose Liebe, die weder richtig beginnen noch enden kann. Doch der Roman erzählt nicht nur von der Liebe sondern auch vom Abschiednehmen. Rolf liegt todkrank im Spital. Frau und Tochter wechseln sich ab an seiner Seite. Fragen nach dem Sinn lebensverlängernder Maßnahmen werden aktuell und zeigen auf, wie schwierig solche Entscheidungen sein können.
  Gestern brennt
Zwei Erzählungen
160 Seiten, gebunden
Fadenheftung, Lesebändchen
€ 14.50
ISBN 3-85990-018-8
Edition 8, Zürich, 2000
  Hab und Gut einer Frau geht in Flammen auf. Durch den Schock in den Grundfesten erschüttert, will Veronika, die Ich-Erzählerin, nichts mehr zu tun haben mit sich und ihrer Vergangenheit. Im Sog von Elisabeth Juckers kraftvoller, bildstarker Sprache werden die Leserinnen und Leser mitten in Veronikas Leben hineingezogen. Mit ihrem schnörkellosen Schreibstil erkundet die Autorin eine Welt voller Ängste, Fantasien und innerer Konflikte. Sie lotet aus, ohne zu werten, ohne Imperativ, ohne Vorwurf. Das Buch ist eine Herausforderung.